Rucksäcke richtig packen

Wie packe ich meinen Dakine Rucksack richtig?

Der Tragekomfort eines Rucksacks hängt sehr stark davon ab, wie er bepackt wird. Grundsätzlich gilt: Ein Rucksack sollte niemals überpackt werden. Wenn mehr Inhalt verstaut werden soll, als der Rucksack bequem fassen kann, sollte ein größeres Modell mit höherem Fassungsvermögen gewählt werden. Denn ein Rucksack, der zu voll ist, sitzt nicht gut und wird so schnell zur Last. Idealerweise sollte das Gewicht des bepackten Rucksacks niemals 1/3 des eigenen Körpergewichts überschreiten.

 

1. Schul- und Freizeitrucksäcke


streetpackDakine bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Schulrucksäcken an. Grundsätzlich sollte man sich an eine Regel halten: Schweres nach hinten, leichteres und kleineres nach vorn. Rucksäcke mit Laptopfach verstauen den Computer direkt am Rücken, so ist das Gewicht nahe am Körper und zieht den Rucksack nicht nach hinten und vom Körper weg. Große und schwere Teile wie Bücher, Ordern etc. sollten also beim Rucksack-Packen zuerst – und möglichst weit hinten – verstaut werden. Nur so wird eine optimale Gewichtsverlagerung erreicht. Anschließend können die Kleinteile eingepackt werden. Viele Dakine Rucksäcke haben extra Taschen für Brillen, Handys oder Geldbeutel. Oft sind auch Halterungen für Stifte vorhanden. Die vielen abgetrennten Fächer erleichtern natürlich das Rucksack-Packen und verhindern ein Chaos im Rucksack-Inneren. Sind solche Fächer nicht vorhanden, empfiehlt es sich, Kleinteile möglichst griffbereit zu verstauen. Also nicht ganz unten in den Rucksack legen, sondern weiter oben, oder gegebenenfalls in das Deckelfach. Getränke und Regenschirme sollten stets außen am Rucksack befestigt werden. So können keine Schulhefte und –Bücher nass werden, wenn die Flasche tropft.

 

Alle Dakine Rucksäcke verfügen über ergonomisch geformte Rückenteile und weich gepolsterte Schultergurte. Wenn der Rucksack richtig gepackt ist, passt er sich jedem Rücken bequem an und wird nicht zur Last.

 

2. Sport- und Tourenrucksäcke

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Je nach Sportart und individueller Anforderung bietet Dakine eine Vielzahl an Rucksack-Modellen an. Wie bei Schul- und Freizeitrucksäcken gilt auch hier:

Schweres stets nach hinten, Kleines und Leichtes nach vorne. Bei Rucksäcken mit größerem Volumen (ab ca. 40L) empfiehlt es sich außerdem, Schweres nicht zu weit nach unten, sondern möglichst in Schulterhöhe zu packen. Je näher am Körper, desto besser. Ein einfacher Test eignet sich hier: Steht der Rucksack von allein ohne umzufallen, ist das Gewicht gut verteilt. Ein Rucksack, der bei Wanderungen über einen längeren Zeitraum getragen wird, sollte regelmäßig bepackt sein. Das heißt, der Inhalt sollte gleichmäßig auf die gesamte Rucksack-Innenfläche verteilt sein. Ist das Gewicht auf eine Seite verlagert, führt das zu Rücken- und Schulterschmerzen. Einige Dakine Tourenrucksäcke verfügen über Öffnungen am Rücken. Besonders bei längeren Touren im Ausland ist es empfehlenswert, wichtige Dokumente wie Pass oder Führerschein, oder auch Geld dort sicher vor Langfingern zu verstauen. Alles, was gut und schnell erreichbar sein soll, sollte in die Deckeltasche oder die Seitentaschen gepackt werden.

 

Wie passe ich meinen Rucksack optimal an?

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Ob ein Rucksack bequem zu tragen ist, hängt auch stark von der Einstellung der Trageriemen ab. Wichtig ist, dass der Rucksack in der richtigen Höhe am Rücken sitzt. Sitzt er zu tief, zieht der Rucksack nach unten und belastet die Schultern zusätzlich. Zu hoch ist aber auf der anderen Seite auch von Nachteil, da die Bewegungsfreiheit im Nacken eingeschränkt wird. Optimal ist es, wenn der Rucksack ungefähr in Höhe der Hüftknochen endet. Zum Einstellen der Höhe muss der Rucksack zunächst aufgesetzt werden, dann werden mit beiden Händen gleichzeitig die Riemen am unteren Teil der Schultergurte angezogen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Schultergurte gleichmäßig eingestellt sind, so dass das Gewicht des Rucksacks nicht auf eine Seite kippt. Einige Tourenrucksäcke haben außerdem Lageverstellriemen auf den Schultergurten. Diese verändern den Winkel des Rucksacks zum Rücken. Wenn der Rucksack mit dem Hüftgurt auf den Hüftknochen befestigt ist, kann so durch Lockerung der Lageverstellriemen zusätzlich Druck von den Schultern genommen werden. Ist der Winkel jedoch zu groß, verlagert sich das Gewicht des Rucksacks nach hinten und es entsteht ein unangenehmer Zug. Bei Bedarf können die Riemen während dem Gehen gelockert werden. So neigt sich der Rucksack nach hinten und der Rücken wird belüftet. Durch Anziehen der Gurte wird der Rucksack wieder an den Rücken gezogen.

Die meisten Dakine Rucksäcke verfügen über einen Brustgurt. Dieser hat die Funktion, den Schwerpunkt des Rucksacks körpernah zu halten. Die Höhe des Brustgurts ist verstellbar. Optimalerweise verläuft er knapp unterhalb des Schlüsselbeins. So werden die Schultergelenke entlastet und mehr Bewegungsfreiheit ermöglicht. Damit der Brustgurt bei der Atmung nicht stört, sollte er nicht zu fest gezogen sein. Viele Dakine Rucksäcke besitzen außerdem einen Hüftgurt. Dieser dient dazu, das Hauptgewicht von den Schultern zu nehmen und auf die Hüften zu verlagern. Der Gurt sollte direkt über den Hüftknochen liegen, also nicht darauf aufsitzen, aber auch nicht zu weit unten am Becken liegen. Die Oberkante des Hüftgurtes sollte ca. 2-3 cm über dem Hüftknochen sein. Für optimalen Sitz den Hüftgurt recht stramm ziehen.

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