Freeski

Die Basics…

17W_DAKINE_Chile_AB0849589321885fc7eUrsprung & Wurzeln
Die richtige Freeski Bekleidung

Skikauf-Beratung…

Die richtige Länge & Form
Die 4 wichtigsten Einsatzbereiche

Riding Styles...

Goofy oder Regular?
(Erste) Übungen am Hang

Freeski Scene….

Die Sprache des Freestyle
Dakine Teamrider
Videos & Weblinks

 

 

Die Basics

Ursprung & Wurzeln

Um genau zu sein heißt die Sportart eigentlich Freestyle-Skiing und ist eine extreme Form des Skifahrens. Die Sportler wollen möglichst Aufsehen erregen und das machen sie, indem sie die unterschiedlichsten Tricks, Sprünge und Rotationen ausführen.

Zum Freestyle-Skiing zählt aber neben dem Skifahren im Park auch das Fahren im Tiefschnee und im Gelände.
Um der Verwirrung ein Ende zu bereiten, hat man sich in der Szene die Unterteilung in die Begriffe "Freeskiing" (für die Tricks & Jumps im Park) und "Freeriding" (für die Tiefschneeabfahrten im Gelände) etabliert.

Beim Freeskiing selbst unterscheidet man noch zwischen: 

  • Park & Pipe Skiing
    Die Jungs und Mädels fahren dabei in extra gestaltete Funparks, die mit Sprüngen, Halfpipes und diversen Hindernissen ausgestattet sind.

  • Urban Skiing
    Das bedeutet, dass man beim Fahren auf Geländern, Mauern und Schanzen slidet bzw. darüber springt.

Das Freestyle-Skiing gibt es bereits seit den 20er Jahren. Die ersten professionellen Wettkämpfe wurden dann  in den 60er Jahren ausgetragen. Gunter Sachs hat mit dem 1969 erschienenen Kurzfilm “Happening in White” seinen ganz eigenen Beitrag zur Popularität dieser Sportart geleistet.  

 

Im Jahr 1979 wurde Freestyle-Skiing von der FIS als eigenständige Sportart anerkannt und seit 1992 ist es auch eine olympische Disziplin.

Folgende Disziplinen & Kritierien werden im Freestyle Wettkampf bewertet:

  • die Aerials: eine fast senkrechte Sprungschanze auf der Saltos, Drehungen und Streckbewegungen gezeigt werden

  • die Moguls: eine künstlich angelegte Buckelpiste mit 2 Sprüngen

  • die Half-Pipe: hier zeigen die Profis, was sie an Tricks und Sprüngen so drauf haben
  • der Big-Air: eine große Schanze auf der die besonders kniffligen Sprünge gezeigt werden

  • der Slopestyle Parcours: ist im Grunde wie ein Gelände, auf dem es verschiedene Schanzen und Geländer gibt. Hier ist Kreativität bei den Tricks und Sprüngen gefragt

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Die richtige Freeski Bekleidung

1. Skijacke & Skihose

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Natürlich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung - und daher sollte man zum Freeskiing unbedingt die richtige Outerwear auswählen.

Unsere Dakine Winterjacken sind allesamt atmungsaktiv und mit einer hohen Wassersäule ausgestattet. Das bedeutet, dass man selbst bei unangenehm nassem Wetter angenehm trocken bleibt. Im Grunde soll die Winterjacke zwar extrem wasserdicht sein, aber auch  gleichzeitig die Hitze nicht stauen. Die wasserdichten Gore-Tex® und SympaTex® Materialien, die Dakine in seinen Skijacken verwendet, schaffen diese Herausforderung, denn sie sind gleichzeitig wasserdicht wie atmungsaktiv. Also perfekt für den Skisport.

Noch ein Tipp: bei den Skijacken bitte darauf achten, dass die Kapuze groß genug ist, damit sie über den Helm passt. Die meisten Outerwear Jackets von Dakine haben verstellbare Kapuzen.

Auch die Skihosen von Dakine sind robust und mit hochwertigen Funktionen ausgestattet. Sie halten auf den Skipisten, den Funparks angenehm warm und schränken bei der Ausübung diverser Tricks und Rotationen nicht in den Bewegungen ein.

 

2. Funktionsunterwäsche & Socken

2017W-10000686-GRANTCREW-SHADOWBLACK-DAKINE585d1ba8575bcLange Unterhosen und atmungsaktive Oberteile machen dann Sinn, wenn es besonders kalt in den Bergen ist. Sie bilden eine angenehme Wärmeschicht unter der Dakine Skijacke und der Skihose und passen sich den Bewegungen optimal an. Für kalte Tage empfiehlt sich ein langärmeliges Funktionsoberteil, bei warmem Wetter tut es auch Wäsche mit kurzen Ärmeln. Die Funktionshosen gehören zu jeder Skiunterwäsche dazu und halten Dank der weichen Fleece Fütterung angenehm warm.

 

3. Mütze & Freeski Handschuhe

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Beim Freeskiing sind oft auch deine Hände gefragt. Sie halten die Balance, greifen bei den “Grab” Sprüngen an die Skier und federn auch den einen oder anderen Sturz ab. Klar, auch am Skilift und bei der Abfahrt gehören angenehm warme Skihandschuhe natürlich auch zur Standardausrüstung, denn kalte Hände können einem wirklich den Spaß verderben!

Unsere Dakine Handschuhe sind technisch sehr hochwertig und halten deine Finger auch angenehm warm und sicher. Die robusten Handschuhe und Fäustlinge von Dakine sind wasserdicht, wasserabweisend, haben ein weiches Fleece Innenfutter und einen speziellen, rutschfesten Belag auf der Innenfläche.  

 

4. ABS Lawinen Rucksack

Steile Hänge, schroffes Gelände, waghalsige Sprünge, coole Tricks und viel Schnee. Auf dem Berg lauern einige Gefahren, die man beim Freeski unbedingt mit einplanen sollte. Zu einem gelungenen Freeski und Freeride Abenteuer gehört nämlich die Tatsache, dass man gesund und möglichst ohne Blessuren am Abend im Bett liegt.

Vor jeder Powder Abfahrt im Gelände muss der Lawinenbericht gecheckt werden, so können Lawinenabgänge und die lebensbedrohlichen Verschüttungen weitgehend verhindert werden. Allerdings bleibt beim Freestyle Backcountry fahren immer ein gewisses Restrisiko bestehen, daher bitte immer die Dakine Backcountry Kollektion mit ins Gelände nehmen. Diese besteht aus einem (Lawinen) Rucksack und Sicherheits Accessoires, die für eine Tour ins Backcountry lebensrettend sein können.

 

Der ABS Rucksack im Detail:

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In einen ABS Tourenrucksack gehören selbstverständlich auch eine Schneeschaufel (auch praktisch um Kicker zu bauen) dazu, die bitte aus stabilen Metall sein sollte, sowie eine Lawinensonde mit praktischen Steckverschluss, ein Skihelm sowie ein Lawinen Piepsgerät. Mit diesem können Verschüttete geortet, mit der Sonde ihr Liegeort genau begrenzt und mit der Schaufel hoffentlich heil ausgegraben werden.

Übrigens: Die ABS Auslöseeinheit zu deinem Dakine Lawinenrucksäcken kannst du hier separat bestellen!

 

Skikauf-Beratung…

Die richtige Ski-Länge und Form

Die Auswahl ist gigantisch, vielleicht sogar schon unübersichtlich: in den Geschäften reihen sich Skier in schier unzähligen Shapes und Designs, Längen und Breiten aneinander. Um nicht den Überblick zu verlieren, versuchen wir bei der Auswahl des richtigen Freeski behilflich zu sein.

Die typischen Bretter zum Freeski Fahren sind im sogenannten Twin Tip Design gefertigt. Das bedeutet, dass sie sowohl an der Spitze als auch am Skiende aufgebogen sind. Das ermöglicht es, vorwärts und rückwärts zu fahren und auch bei den Tricks mal rückwärts zu landen - außerdem sind sie weicher und robuster als der “normale” Pistenski.

Welche Skilänge man braucht hängt ganz davon ab, wo und wofür der Ski eingesetzt werden soll. Da gibt es nicht mehr und nicht weniger als 4 verschiedene Einsatzbereiche und wenn die bekannt sind, dann weißt man vielleicht auch welcher Ski es werden soll.

 

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Die 4 wichtigsten Einsatzbereiche

1. Der Allmountain Freerider / Allrounder

Der Allmountain Freerider ist ein Allrounder und in allen Bergen dieser Welt zuhause, Hauptsache Tiefschnee. Und Piste. Auf keinen Fall Funpark. Eigentlich spart er sich aber irgendeine Spezialisierung, denn er möchte einfach einen kompromiss-bereiten Ski haben, mit dem er mal ins Gelände, mal auf die Piste gehen kann.

Bei der Auswahl dieser Skier bitte darauf achten, dass er unter der Bindung mindestens 90 bis 100 mm hat, denn dann sind sie auch noch gut auf der Piste zu fahren. Allerdings sollte es schon ein Rocker® sein, damit er den nötigen Auftrieb im Tiefschnee hat.

 

2. Der Freerider

Freerider wollen ins Gelände und da suchen sie den richtigen Tiefschnee Powder. Sie müssen einfach raus in die wilde Natur, selbst wenn sie es alleine tun müssen. Nun ja, der Ski sollte, nein muss einen Rocker® und eine Breite unter der Bindung von mindestens 115 - 120 mm haben. Der Nachteil: um die Pisten lieber einen großen Bogen machen, denn dafür ist der Freeride Ski eher ungeeignet.

 

3. Der Big-Mountain-Ski

Die großen Berge sind ihr Traum, sie sind ausgezeichnete Geländefahrer, anspruchsvolle Passagen und hohe Geschwindigkeiten bringen sie erst so richtig in Schwung: die Big-Mountain-Fahrer. Die brauchen einen Ski, der bei hohen Geschwindigkeiten in der Spur bleibt und mit wechselnden Schnee- und Gelände-Bedingungen zurecht kommt.

Dafür muss der Ski allerdings a) lang genug und b) hart genug sein.

   a) Die Längenbestimmung: Deine Körpergröße plus 10 Zentimeter
   b) Der Härtegrad des Ski bestimmt dann die Kontrolle, die der Ski auch in unwegsamen Gelände und bei wechselnden Untergründen im Schnee hat

Der Big-Mountain-Ski ist sicherlich etwas schwieriger zu fahren, allerdings bewahrt man damit schlichtweg besser die Kontrolle. Auch auf der Piste beweist er seine Stärke. Der Ski ist unter der Bindung nicht allzu breit, mindestens 110 - 120 mm darf er aber ruhig haben.

 

4. Der ideale Ski für den Snowpark

Fun im Snowpark ist - wie schon erwähnt - mit den Twintip Skiern garantiert, denn die kann man rückwärts fahren oder landen und sie sind leicht zu drehen. Unter der Bindung hat dieser Ski nur eine Taillierung von maximal 90 mm und die Bindung sollte zentral montiert sein.

 

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Freeski Scene….

Die Sprache der Freestyler

Bei so vielen Tricks, Terms & coolen Stunts, kann es schon einmal sein, dass man als Einsteiger mit den Begrifflichkeiten ein wenig durcheinander kommt. Hier findet ihr ein kleines Freeski Lexikon, um die "Sprache der Freestyle Sportler" besser zu verstehen:  

  • Aerials = Sprünge
  • Air=die Zeit in der Luft (während eines Tricks)
  • Back Country =nicht präparierte Piste / Gelände
  • Big Air=Sprünge bei denen man lange in der Luft ist
  • Bomber=Skifahrer, die unkontrolliert die Piste herunter rasen
  • Booter=Schanze
  • Bump=Buckel
  • Bunny Slope=Strecke speziell für Anfänger
  • Concrete=Harte Eispiste
  • Face Plant=Sturz auf das Gesicht
  • Gaper=Anfänger, die überhaupt keine Ahnung haben
  • Half-Pipe=Halbröhre aus Beton, Holz, Metall oder Schnee
  • Funparks = Bereich der Piste speziell für Sprünge und Tricks
  • Moguls = die Buckelpiste
  • Jibber=Diese Leute bevorzugen Rails, Boxes & anderes Hindernisse
  • Leg Burner=Wenn das Warm-Up besonders anstrengend ist
  • Magic Carpet=Teppichlift
  • Milk Run=Erste Fahrt (des Tages)
  • Ripper=Der Crack unter den Skifahrern
  • Shred=Wenn man besonders gut durch das Land fährt
  • Shuffle=Schräg landen, sliden und dann cool weiterfahren
  • Ski Bum=Dieser Jemand lebt nur fürs Skifahren
  • Slopestyle = Hindernisparcour
  • Spin on/out=Den Sprung mit einer Drehung starten/beenden
  • Steeze=Stylish & Easy
  • Stoked=Aufgeregt
  • Stomp=Die perfekte Landung
  • Stunt ditch=Halfpipe
  • Trick-Track=Park
  • Pow Pow=Tiefschnee, besonders weich
  • Zipper-line = Schnellster Weg nach unten

Dakine Ski Teamrider

Zu den Dakine Teamridern zählen internationale Top Skifahrer aus der ganzen Welt:

 

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Lucas Wachs

Anais Caradeux

Chris Benchetler

Eric Pollard

Karl Fostvedt

Sammy Carlson

 

 

Videos & Weblinks

 

 

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